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Bereitschaftsleiter
Carsten Magunia

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Hintergründe

Was steckt hinter dem „Helfer vor Ort“?

Zeit ist ein entscheidender Faktor der Notfallmedizin. So kann sich u.U. innerhalb von Minuten ohne adäquate Hilfe die Situation eines Betroffenen massiv verschlechtern. Um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes basismedizinisch zu überbrücken, wird vielerorts auf qualifizierte notfallortnahe Ehrenamtliche gesetzt. Die Helfer vor Ort werden lediglich im direkten Umkreis ihres Wohnorts alarmiert und können somit sehr schnell „Nachbarschaftshilfe“ leisten. Der Helfer vor Ort kann durch die räumliche Nähe das sog. „therapiefreie Intervall (Zeit nach dem Notfall, in der der Patient unversorgt bleibt) verkürzen und stellt damit eine sinnvolle Ergänzung der Rettungskette und Unterstützung des Rettungsdienstes dar.


Wer kann als Helfer vor Ort eingesetzt werden?

Alle eingesetzten Kräfte müssen mindestens eine Sanitätsausbildung und die interne Fortbildung zum HvO absolviert haben; einige von ihnen sind zudem ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig.Da sich die Helfer ganz spontan auf unterschiedliche Situationen und Notfallbilder (vom Schlaganfall oder einer Wiederbelebung bis hin zum Hundebiß) einstellen und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes auf sich selbst gestellt arbeiten müssen, ist für diesen Einsatzbereich eine umfangreiche Erfahrung in der medizinischen Erstversorung unerlässliche Voraussetzung. 


Was kostet ein Helfer-vor-Ort-Einsatz?

Dem Patienten entstehen keine Zusatzkosten durch den Einsatz eines Helfer-vor-Orts. Alle anfallenden Kosten, z.B. Fortbildung, Grundausstattung incl. Fernmeldeempfänger, Verbrauchsmaterial werden vom DRK getragen (u.a. aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen).Der HvO erhält keine Vergütung, er ist ehrenamtlich tätig.